Ausblick

Mit einer besonderen Sensibilität für ortsbezogene Situationen und rhythmisches Potential schafft Zimoun (*1977 in Bern) raumgreifende mechanische Installationen, die das Gefühl von Kontrolle und Systematik ebenso beherrschen wie humorvolle Elemente, Assoziationen von Natur, Fülle und Leere. Dabei arbeitet er mit motorbetriebenen akustischen Systemen, in denen die strenge Ordnung industriell produzierter Alltagsobjekte und das lebendige Chaos natürlicher Kräfte spannungsvoll aufeinandertreffen.

Douglas Henderson ist ein Klangkünstler, dessen Werk alle Aspekte des Mediums umfasst, von elektroakustischen Klangkompositionen bis hin zu skulpturalen Arbeiten und Installationen. Er nutzt die Energien des Klangs sowohl als sinnliches Medium als auch als kulturell aufgeladenes Gefüge sozialer Implikationen. Sein besonderes Interesse gilt dem Dialog zwischen Klang, Form und Bewegung und der transformativen Kraft, die sie in Kombination entfalten können.

Ihr Material ist die allgegenwärtige Bilderflut – analog wie digital. Ihr Werkzeug sind Schere und Leim, denn die Schweizer Künstlerin Sabine Hertig (*1982) arbeitet im klassischen Medium der Collage und integriert dabei Bilder aus den konventionellen Printmedien ebenso wie Informationen aus den sozialen Netzwerken.

GOHAR DASHTI (IR), DANIEL CASTRO GARCIA (ES/GB),
TANYA HABJOUQA (JO), GEORGE AWDE (LB/USA),
STEFANIE ZOFIA SCHULZ (PL/DE)

Mit dem Fokus auf der zaghaften, flüchtigen Erfahrung vom Leben zwischen verschiedenen Kulturen erforschen diese fünf KünstlerInnen Erzählungen von ImmigrantInnen, die das No-man‘s Land zwischen Heimat und Hoffnung durchqueren.