Zimoun

Mit einer besonderen Sensibilität für ortsbezogene Situationen und rhythmisches Potential schafft Zimoun (*1977 in Bern) raumgreifende kinetische Installationen, die das Gefühl von Kontrolle und Systematik ebenso beherrschen wie humorvolle Elemente, Assoziationen von Natur, Fülle und Leere. 

06.03.2020 – 31.05.2020

Zimoun, 117 prepared dc-motors, 210 kg wood, 170m rope, 2016, Motors, wood, metal, power supplies, Insatllation view - © Museum of Fine Arts, Taipei, Taiwan, © Museum of Fine Arts

Zimoun, 117 prepared dc-motors, 210 kg wood, 170m rope, 2016, Motors, wood, metal, power supplies, Insatllation view - © Museum of Fine Arts, Taipei, Taiwan, © Museum of Fine Arts

Zimoun, 117 prepared dc-motors, 210 kg wood, 170m rope, 2016, Motors, wood, metal, power supplies, Insatllation view - © Museum of Fine Arts, Taipei, Taiwan, © Museum of Fine Arts


Mit einer besonderen Sensibilität für ortsbezogene Situationen und rhythmisches Potential schafft Zimoun (*1977 in Bern) raumgreifende kinetische Installationen, die das Gefühl von Kontrolle und Systematik ebenso beherrschen wie humorvolle Elemente, Assoziationen von Natur, Fülle und Leere. Dabei arbeitet er mit motorbetriebenen akustischen Systemen, in denen die strenge Ordnung industriell produzierter Alltagsobjekte und das lebendige Chaos natürlicher Kräfte spannungsvoll aufeinandertreffen.

Zimouns Projekte lassen sich vielleicht am ehesten mit wissenschaftlichen Experimenten vergleichen, die einen ganz eigenen Humor und eine scharfe Beobachtungsgabe von Raum und Klang erfordern. Im Zentrum seiner Praxis steht das Studium schwingender Mikrostrukturen. Dabei untersucht seine Arbeit den mechanischen Rhythmus und Fluss der vorbereiteten Systeme. Sowohl klanglich als auch visuell bilden unterschiedlich getaktete Bewegungseinheiten die Grundlage für seine Kompositionen, deren Aufbau und Timing auch in der Stadtgalerie zu ganz neuen Ergebnissen führen werden.